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505er: Waldheim neuer Klassenpräsident

 
29/09/2006
Der Berliner Jürgen Waldheim ist in der Segelszene kein Unbekannter und seit vielen Jahren auf den Regattabahnen zu Hause
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Zum neuen Präsidenten der 505er Klassenvereinigung ist der Berliner Rechtsanwalt Jürgen Waldheim gewählt worden. Er ist in der Segelszene kein Unbekannter und seit vielen Jahren auf den Regattabahnen zu Hause. Zum neuen Sportwart ist der aktuelle Ranglistenerste und Dritte der WM 2006 , Jens Findel aus Kiel/Großenheidorn gewählt worden.

Faszination 505er
Der 505er wird unter Kennern als heimliche "Königsklasse der Jollen" gehandelt. Die Teilnehmerverzeichnisse der Regatten lesen sich somit wie das Who is Who der nationalen und internationalen Segelszene. Bei der Weltmeisterschaft 2005 in Warnemünde waren 170 Schiffe am Start. Selbst Weltmeister anderer Klassen, ehemalige Olympioniken und Könner der Cuper/Dickschiffszene ließen es sich nicht nehmen sich in dieser Klasse zu messen. Jeder der dieses Boot einmal wettkampfmäßig gesegelt ist, erliegt seiner Faszination. "Im 505er kannst Du Dir den Erfolg nicht erkaufen, sondern Du musst ihn selbst ersegeln". ( Hasso Plattner, in 2006, 14. bei Weltmeisterschaft vor Hayling Island und 8. der aktuellen deutschen Rangliste)

Großevents in Vorbereitung
Die deutsche Klassenvereinigung der 505er stellt international den größten Nationalverband dar, wobei sehr großen Wert darauf gelegt wird, das positive Image des 505er weiter zu fördern, "Die Jugend" für die Klasse zu begeistern und natürlich alle Schiffe aufs Wasser und speziell zu Regatten zu bekommen. Des Weiteren werden die nächsten Großevents mit vorbereitet. So 2008 die Europameisterschaft in Polen sowie die Weltmeisterschaft in Palermo auf Sizilien.

Ein heißer Ritt?
Ein weiteres Highlight wird die Weltmeisterschaft in San Francisco 2009 sein, wo bereits jetzt die Planungen mit Unterstützung deutscher 505er Segler und Sponsoren auf Hochtouren laufen. Wer mehr über diese faszinierende Bootsklasse erfahren möchte oder nur einmal "den heißen Ritt" erleben möchte, kann sich bei den einzelnen Flottenobleuten in den Regionen informieren - siehe www.int505.de oder sich auch direkt an den KV Präsidenten wenden.

Quelle: seglerzeitung.de

Mehr zum Thema Segeln

Surf Worldcup: Spektakuläre Wettkämpfe vor Sylt

 
29/09/2006
Vor mehreren Zehntausend begeisterten Zuschauern rückten vor allem der Norderneyer Bernd Flessner und Klaas Voget aus Kiel in den Mittelpunkt
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Windstärken von bis zu 13 Knoten ermöglichten am Donnerstag beim Colgate World Cup Sylt spektakuläre Wettfahrten. Vor mehreren Zehntausend begeisterten Zuschauern rückten vor allem der Norderneyer Bernd Flessner und Klaas Voget aus Kiel in den Mittelpunkt des Geschehens. Voget zufrieden: "Das war heute einfach ein runder Wettbewerb für mich." Nicht nur für ihn. Das Publikum kam in den Genuss, den Spitzensport auf dem Wasser aus nächster Nähe beobachten zu können. Denn dank des Südwindes befand sich die Zieleinfahrt direkt am Ufer, wo die Fahrer von den Fans jubelnd empfangen wurden.

Flessner im Aufwind
Nach einem hervorragenden dritten Platz im ersten Lauf des Tages, dem zweiten des Wettbewerbs, schob sich der elfmalige Deutsche Meister Flessner (G-16) in der Gesamtwertung auf einen aussichtsreichen zweiten Rang vor. Der Ire Finian Maynard (KV-11) konnte das Rennen für sich entscheiden, Zweiter wurde der US-Amerikaner Micah Buzianis (USA-34). Klaas Voget (G-4) wurde im B-Finale Neunter.

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Überraschung aus Kiel
Die dritte Wettfahrt endete für Flessner allerdings enttäuschend. Nach einem Sturz erreichte er lediglich das B-Finale, und da wurde er nach einem Fehlstart wie sieben weitere Fahrer disqualifiziert. Sieger des A-Finals war Surflegende Björn Dunkerbeck (E-11). Den zweiten Platz belegte der US-Amerikaner Kevin Pritchard (US-3) vor Antoine Albeau (F-192) aus Frankreich. Die Sensation des Tages besorgte Klaas Voget aus Kiel. Obwohl er eigentlich gar kein Slalom-Spezialist ist, erreichte er überraschend den neunten Rang und sollte später sogar noch besser abschneiden.

Youngster fürs Halbfinale qualifiziert
Im Vorlauf des vierten Durchgangs gab es eine weitere Überraschung. Bernd Flessner, dessen Tag so gut begann, musste das Segel streichen, schied als Siebter aus - ausgerechnet der jüngste Fahrer des Wettkampfs, der 15-jährige Oliver Tom Schliemann (G-1001) aus Berlin, fuhr auf den sechsten Rang und qualifizierte sich so fürs Halbfinale. Am Ende wurde der Youngster 21. - der größte Erfolg bei seiner fünften Teilnahme auf Sylt. Auf den ersten drei Rängen platzierten sich Micah Buzianis, Antoine Albeau und Florent Renard (FRA-5). Klaas Voget belegte im Finale einen sensationellen siebten Platz und meinte mit Blick auf den nächsten Tag: "Hoffentlich stehen Bernd und ich gemeinsam im nächsten Endlauf."

Überblick
Die Gesamtwertung nach vier Läufen im Slalom 42 führt nun Micah Buzianis vor Antoine Albeau und Arnon Dragan aus Israel an. Flessner ist als 13. bester Deutscher, Klaas Voget belegt Platz 15, Oliver-Tom Schliemann rangiert auf Position 32. Björn Dunkerbeck ist Achter.

Quelle: worldcupsylt.de

Mehr zum Thema Trendsport

Powerboat P1 WM: Microlink PC gibt in Cascais Abschiedsvorstellung

 
29/09/2006
In kürzester Zeit avancierten Vahid Ganjavian und Charlie Williams-Hawke mit der "Microlink PC" zu den Top-Teams der SuperSport Kategorie
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In kürzester Zeit avancierten Vahid "Vee" Ganjavian und Charlie Williams-Hawke mit der "Microlink PC" zu den Top-Teams der SuperSport Kategorie. Schon zwei Rennen nach ihrem Debüt beim German Grand Prix in Travemünde, fuhren die beiden Briten mit der Sunseeker XS auf einen Podiumsplatz vor. Bei ihrem Heim GP in Cowes belegte das Team sensationell den dritten Platz. Doch die Karriere der "Mircolink PC" in der P1 SuperSport Kategorie endet jetzt nach nur acht gefahrenen Rennen beim Finale der Saison in Cascais.

Mit neuem Boot zum Titel
Das Team kündigte vor dem Finale in Cascais an, das es in der nächsten Saison mit einem neuen Boot antreten wird. "Die alte Lady hat uns stolz gemacht", kommentierte Vahid Ganjavian. "Wir sind mit unserem Podiumsplatz beim letzten GP in Cowes sehr zufrieden. Aber jetzt ist es für die Sunseeker an der Zeit in den Ruhestand zu gehen und als Freizeitboot über den Solent zu cruisen." Die Sunseeker XS und ihre beiden Yanmar Maschinen können in der Tat auf eine recht ruhmreiche Vergangenheit zurückblicken. Mit dem Boot sammelten Ian Sanderson und Peter Dredge 2001 und 2002 Rekorde am laufenden Band. So hält das Boot die Rekorde für die 6, 12, 18 und 24 Stunden Langstrecken.

P1 Luft geschnuppert
Doch "Vee Ganjavian sieht die laufende Saison realistisch. "Wir wussten, dass diese Saison dazu da war um P1 Luft zu schnuppern. Die SuperSport Meisterschaft ist in dieser Saison hart umkämpft und das Feld war sehr konkurrenzfähig", so der Fahrer und Eigner der "Microlink PC" Ganjavian. "Unser Fokus lag aber immer darauf, ein konkurrenzfähiges Paket für 2007 zusammenzustellen. Das neue Boot wird uns in die Lage versetzten, um den Titel in der Meisterschaft zu kämpfen." Bleibt abzuwarten, ob sich die "Microlink PC" beim Finale in Cascais nach Cowes erneut gut behaupten und sich einen würdigen Abschied als Rekordhalter holen kann.

Quelle: world-of-powerboat.de

Mehr zum Thema Motorboot

Schweriner Segeltage: Sailing Cup mit rundum gelungener Premiere

 
28/09/2006
In diesem Jahr wurde die erfolgreiche Veranstaltung mit der Premiere des BMW Sailing Cup um einen sportlichen Höhepunkt bereichert
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2004 wurden die Schweriner Segeltage im Norden Mecklenburg-Vorpommerns erstmalig ausgetragen. 2005 duellierten sich vor der imposanten Kulisse des Schweriner Schlosses erneut nationale und internationale Top-Segler um Preise und Pokale. In diesem Jahr wurde die erfolgreiche Veranstaltung um einen sportlichen Höhepunkt bereichert - mit der Premiere des BMW Sailing Cup am Wochenende. Nach Lindau (Rund um) und Kiel (Kieler Woche) im Juni fand im Rahmen der Schweriner Segeltage nun die dritte Qualifikationsregatta der neuen internationalen Segelserie für Amateure statt. Nach Schwerin stehen noch Hamburg und Berlin auf dem Programm, wo BMW ebenfalls mit ausgewählten Händlern vor Ort eigenständige dreitägige Regatten ausrichtet. Die Teilnahme ist kostenlos, Ausstattung und Boote werden gestellt.

Interessante Vorläufe
Unter der Organisation von Tiroux & Waldmüller, in Kooperation mit dem Schweriner Segler-Verein, waren in der Schlossbucht der Schweriner See 33 Segler, darunter fünf Seglerinnen, am Start. Nach der Einweisung ins Regattarevier und ins Boots-Handling - es wurde in der Klasse Skippi 650 gesegelt - erlebten die Besucher am Freitagnachmittag interessante Vorläufe. Jede Yacht ging mit drei Teilnehmern, die zum Großteil Vereinen aus Mecklenburg-Vorpommern angehörten, ins Rennen.

Finale im November
Den Abschluss bildete das Finale am Sonntag, nach welchem feststand: Friedrich Beckmann, Angelika Hergt, Jan Jastram und Jörn Pietsch fahren nach Berlin. Sie schafften die Qualifikation für das BMW Sailing Cup Deutschland-Finale, das am 3. und 4. November in der Hauptstadt auf dem Programm steht. Wolfgang Waldmüller, Geschäftsführer von Tiroux & Waldmüller: "Der BMW Sailing Cup passt hervorragend in das Konzept der Schweriner Segeltage. Wir freuen uns, dass die Veranstaltung von allen Mitwirkenden so gut angenommen wurde."

Quelle: bmw.de

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Match Racing EM: Segler nehmen Kurs auf die Alster

 
28/09/2006
Zwölf der besten europäischen Teams treten bei der Match Race EM ab Freitag gegeneinander an, um sich in taktischen Duellen zu messen
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Am Freitag beginnt der internationale Wettkampf der Match Race-Segler auf der Hamburger Außenalster. Zwölf der besten europäischen Teams treten gegeneinander an, um sich in taktischen Duellen zu messen. Der Schwede Björn Hansen zählt zu den Top Ten der Welt und ist mit Sicherheit einer der Favoriten auf den Europameistertitel. Für Deutschland startet Andreas Willim, der gerade bei der Deutschen Meisterschaft bis ins Finale vorrückte.

Spezielles Revier
Erstmals wird auf der Hamburger Außenalster um einen Europameistertitel gesegelt und es verspricht, ein ganz besonderes sportliches Ereignis zu werden. Der 38jährige Björn Hansen aus dem schwedischen Stockholm ist auf die Alster und ihre Windverhältnisse schon ganz gespannt: "In Hamburg bin ich noch nie gesegelt. Allerdings sind Binnenreviere immer sehr speziell. Die schnell wechselnden Winde sind eine ganz eigene Herausforderung." Um dem starken Teilnehmerfeld gerecht zu werden, hat der Schiffbauingenieur seine Crew auf die Streamlines, dem Bootstyp, der bei dieser Europameisterschaft zum Einsatz kommt, bgestimmt: Pontus Meijer und Johan Qviberg sind beides erfahrene Trapezsegler, die im Duell Boot gegen Boot Zuhause sind.

Erfahrene Gegener
Es wird sich zeigen, ob Hansen sich durchsetzen kann. In diesem Jahr konnte der Skipper bereits die JP Morgan Winter Challenge 4 in London, Groß Britannien, den FIM Cup in Helsinki, Finnland, und den Ice Breaker Cup in Göteborg, Schweden, für sich entscheiden. "Ich möchte unbedingt eine Medaille mit nach Hause nehmen", so der sympathische Schwede, "allerdings werden wir es mit erfahrenen Gegnern zu tun haben. Besonders Pierre Antoine Morvan aus Frankreich und Eric Monnin aus der Schweiz sind immer für eine Überraschung gut."

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Willim will ein Wörtchen mitreden
Der Schweizer Eric Monnin freut sich bereits darauf, mit seinen Brüdern zu segeln: "Wir segeln schon immer zusammen", so der 31jährige aus Immensee, "unseren großen Vorteil sehe ich darin, dass wir das Boot sehr gut kennen." Andreas Willim, der Starter für Deutschland, segelte am Montag auf dem Bodensee nur ganz knapp am Deutschen Meistertitel vorbei und wurde im Finale Vierter. Mit Helge Homann und Carsten Happel im Boot wird der 39jährige Willim aus Goltoft an der Schlei im Kampf um die Europameisterschaft ein Wörtchen mitreden.

Amtierender Europameister nicht am Start
Im vergangenen Jahr holte Sébastien Col den Europameistertitel für Frankreich. Der 29jährige Profisegler kann durch sein Engagement beim America's Cup im Team Areva Challenge nicht an der diesjährigen Europameisterschaft teilnehmen. Die Europameisterschaft wird vom Internationalen Seglerverband (ISAF) als Grade 2 Event eingestuft, da sich nur Teilnehmer aus europäischen Ländern qualifizieren können. Für einen Grade 1 Event müssen Teilnehmer aus Übersee antreten.

Camp der Nationen
Bei den Vorbereitungen zu der Spitzensportveranstaltung wird unterdessen im Hamburger Segel-Club (HSC), dem Ausrichter der Europameisterschaft, letzte Hand angelegt: Die im Zuge der Europameisterschaft gekauften Streamline-Boote wurden am Dienstagabend getauft. Die Boote erhielten die Namen "Dial up" und "Dial down". Insgesamt sind sechs dieser sportlichen Kieljollen zur Europameisterschaft im Einsatz. Und auch das "Camp der Nationen" für Migrantenkinder steht in den Startlöchern. In den letzten Tagen gingen zahlreiche Anmeldungen für das Tagescamp ein, dass vom HSC in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Globetrotter Ausrüstung durchgeführt wird.

Abenteuerparcours
Die Hamburger Kinder aus deutschen Familien und Migrantenfamilien erwartet ein Segel-Schnuppertag, sowie ein Abenteuerparcours mit Tipibauen, Kanufahren und vielen weiteren Outdoor-Aktionen. Besonders talentierte Kinder haben die Chance auf einen von fünf Förderplätzen im HSC. Am Dienstag, dem 3. Oktober, werden im Zuge der Siegerehrung die Nachwuchssegler ihren Paten vorgestellt, die ihnen eine Segelausbildung finanzieren.

Quelle: hsc-hamburg.org

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